Warum wir Carsharing mit Ridesharing kombinieren sollten

In Deutschland gibt es aktuell etwa 1,2 Millionen Carsharing-Nutzer. Vor fünf Jahren waren es gerade einmal knapp 190.000, sodass die Zahl heute fast sechsmal größer ist – und diese wird angesichts der „Mobilitätswende“ in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen. – Tuan

Warum wir Carsharing mit Ridesharing kombinieren sollten

Carsharing-Unternehmen sind mittlerweile bundesweit vertreten, vorrangig aber in den Großstädten. Dabei hat fast jede Region ihre etablierten Carsharer, die zum Teil unterschiedliche Modelle anbieten: Car2Go beispielsweise, Marktführer in Deutschland, setzt auf das Free-Floating System, bei dem die Fahrzeuge keine festen Stationen haben, sondern im gesamten „Geschäftsgebiet“ gemietet und geparkt werden können. Abgerechnet wird pro Minute. Bei den im Rhein-Main-Gebiet vertretenen Carsharern, wie z.B. book-n-drive, gibt es sowohl feste Stationen als auch den Cityflitzer als Free-Floating-Fahrzeug.

Einen Wagen zu mieten, ist zum jetzigen Zeitpunkt einfacher als je zuvor: Via App oder Website den Mietwagen buchen, zum Stellplatz gelangen und ganz einfach mit dem Smartphone oder der Mitgliedskarte öffnen. Je nach Unternehmen gibt es verschiedene Modelle zur Nutzung der Fahrzeuge. Was aber alle Unternehmen gemeinsam haben, ist die  Möglichkeit der flexiblen Fortbewegung.

Das Verlangen nach einem eigenen Auto sinkt

Immer mehr junge Leute können auf das eigene Auto verzichten, jedoch nicht auf die Mobilität. Klar, das Auto steht nach wie vor als das Symbol für Unabhängigkeit und Freiheit, doch einfach betrachtet, dient es einem Zweck: Und zwar Personen bequem und einfach von A nach B bringen. Dabei spielen Marke, Farbe und Motorisierung kaum eine Rolle – es geht vorrangig um den Zugang zur Mobilität. Täglich zur Uni und zur Arbeit pendeln oder am Wochenende günstig heimfahren – und das alles ohne große Verpflichtungen.

So, wie wir unsere Wohnung bei Airbnb oder das eigene Auto über CarUnity teilen, so könnten wir das auch mit dem freien Platz im gemieteten Wagen machen. Carsharing und Ridesharing waren noch nie so einfach wie heute. Wenn also Leute schon gewillt sind, ihr Eigenheim und das Auto zu teilen, warum also nicht auch die freien Plätze? Alle Leute, die Carsharing nutzen, könnten das auch wiederum mit Ridesharing machen und so die Kapazitäten des Teilens komplett ausnutzen – eine sinnvolle Kombination, dessen Vorteile auf der Hand liegen: Gemeinsam fahren, Sprit sparen und eine saubere Umwelt bewahren.

 

 

Autor: Tuan Lai
Hallo, Tuan hier. Ich studiere Onlinekommunikation in Darmstadt. Bei flinc bin ich Werkstudent im Bereich Content Marketing & Customer Support.