Von Hippie bis hip: Der Unterschied zwischen Trampen und flincen

Trampen: Das Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Rucksack angeschnallt, Zahnbürste und Landkarte eingepackt – schon kann die Tour losgehen. Was in den 60er Jahren so beliebt war, feiert aktuell wieder ein kleines Comeback. Warum das so ist, erfahrt ihr hier. – Tuan

Früher waren Hippies die Pioniere der Tramper-Kultur. Mit einer Portion Abenteuerlust und auf der Suche nach der Selbstverwirklichung zelebrierten die jungen Aussteiger die Freiheit, quer durch ganz Amerika zu reisen. Hierzulande folgte die Jugend der DDR diesem Beispiel und nutzte das Trampen oftmals, um der manchmal tristen Ostblock-Gesellschaft zu entfliehen.

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Und heute?

Heute ist das Trampen wieder populärer, Mitfahren liegt im Trend. Gerade junge Menschen wollen umweltbewusster leben und sind gegenüber neuen Mobilitätskonzepten aufgeschlossen. Das Auto ist längst nicht mehr das Statussymbol, das es einmal war. Unterwegs neue Leute kennenzulernen und dabei die Kosten für das Auto zu sparen, entspricht einem urbanen Lebensgefühl – also gar nicht so weit weg von den Ideen der Tramper damals.

Das Trampen wird vorrangig für lange Fahrten genutzt. Allerdings müsst ihr oftmals stundenlang den Daumen heraushalten, bis sich jemand erbarmt anzuhalten, um euch mitzunehmen. Es ist also jede Menge Geduld gefragt. In der Realität ist demnach eine genaue Planung quasi unmöglich. Zudem ist und bleibt die Sicherheit ein viel diskutiertes Thema. Einige empfinden das Trampen als unsicher und gefährlich, andere sehen darin die Möglichkeit, kostengünstig von A nach B zu kommen und dabei neue soziale Kontakte zu knüpfen. Die Meinungen gehen weit auseinander, ein Richtig oder Falsch gibt es auf die Frage nicht.

Doch worin unterscheidet sich das Trampen vom flincen?

flincen eignet sich vor allem für kurze Strecken – zur Arbeit, zur Uni oder zum Sport. Eine Besonderheit dabei ist die Tür-zu-Tür-Verbindung. Das heißt im Klartext: Ihr werdet vor eurer Haustür abgeholt und bis zum gewünschten Ziel gefahren. Bequemer geht’s eigentlich nicht, oder?

Habt ihr eure Fahrt geplant, aber bei der ersten Begegnung ein schlechtes Bauchgefühl, seid ihr nicht gezwungen, in das Auto zu steigen. Andersherum gilt das Gleiche für den Fahrer. Jeder entscheidet selbst darüber, mit wem er fahren möchte. Nach jeder Fahrt bewerten sich Fahrer und Mitfahrer gegenseitig.

Etwas Abenteuer geht zwar verloren, aber dafür ist das Mitfahren über flinc planbar und sicher. Allgemein gilt beim flincen wie beim Trampen: Gemeinsam fährt sichs besser!

Autor: Tuan Lai
Hallo, Tuan hier. Ich studiere Onlinekommunikation in Darmstadt. Bei flinc bin ich Werkstudent im Bereich Content Marketing & Customer Support.

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