„Teilen 2.0“ – Gemeinsam nutzen, statt einfach nur zu teilen

Das Internet bot von Anfang an Plattformen, die Teilen einfacher machten. Vieles von dem, was jetzt unter „Teilen“, „Sharing“, „Collaborative Consumption“ oder „KoKonsum“ läuft, basiert aber noch auf alten, zentralistisch gedachten Geschäftsmodellen. Erst jetzt zeigen sich neue Plattformen, die das gemeinsame Nutzen mit den Möglichkeiten des Social-Local-Mobile-Prinzips intelligent verbinden.

Freude am (Mit-) Mitfahren
Freude am gemeinsamen Nutzen

Nicht mehr das Eigentum an einer Sache ist das Maß der Dinge, sondern der Zugang, die intelligente Verfügbarkeit. Warum eine teure Bohrmaschine kaufen, wenn man nur eine einzige Lampe an der Decke aufhängen möchte? Warum ein Snowboard kaufen, wenn man an zwei Wochenenden im Jahr auf den Pisten unterwegs ist?

„Teilen“ einen entscheidenden Schritt weitergedacht

Wir teilen digitale Güter freizügig – mit nur einem Klick stehen Inhalte aller Art Millionen anderer Menschen zur Verfügung. Unser Mitfahrnetzwerk oder bspw. couchsurfing gehen aber einen entscheidenden Schritt weiter: Nicht das Teilen selbst steht im Vordergrund, sondern die gemeinsame Nutzung. Umfragen belegen, dass für viele Menschen das eigene Auto oder die eigenen vier Wände zu wertvoll sind, um sie anderen, meist fremden Menschen zur Verfügung zu stellen. Damit ist für viele auch das Teilen im herkömmlichen Sinne keine Option.

Warum aber nicht das eigene Gästezimmer oder das Sofa im heimischen Wohnzimmer vermieten, so wie es etwa couchsurfing vormacht? Warum nicht Mitfahrer auf den eigenen Wegen im eigenen Auto mitnehmen, anstatt alleine im Auto unterwegs zu sein? „Ridesharing“ heißt dieser Ansatz, bei dem anstatt des gesamten Autos die gemeinsame Strecke geteilt wird – „Teilen 2.0“ nennen wir das hier bei flinc.

„Mehr als 43 Millionen PKW sind in Deutschland zugelassen. Fast jeder Deutsche besitzt mittlerweile ein internetfähiges Smartphone oder zumindest einen stationären PC. Die Infrastruktur ist längst vorhanden, jetzt liegt es an uns, Angebot und Nachfrage intelligent miteinander zu verbinden“, so unser Gründer Benjamin Kirschner.

Auch Unternehmen lernen zu teilen

Was im Privaten Geld spart und die Umwelt entlastet, bedeutet für Unternehmen Kostenreduktion, höhere Arbeitgeber-Attraktivität, bessere CSR-Werte und ein effizienteres Flottenmanagement. Unternehmen empfehlen ihren Mitarbeitern flinc, um Kosten für den Parkraum zu sparen und die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu verbessern.

Wie sieht es bei euch aus? Ist „Teilen 2.0“ schon bei euch oder in eurem Unternehmen angekommen?

Autor: Laura Deja