Sharing is Caring: Was man sonst noch so teilen kann

Bei flinc geht es darum, etwas, das man besitzt – sein Auto – mit anderen zu teilen. Zumindest, wenn es um die freien Plätze geht 😉 Doch welche Möglichkeiten des Sharings gibt es noch? – Franzi

sharing is caring

Schon früher haben uns unsere Eltern dazu aufgefordert, Spielsachen oder Süßigkeiten mit den Geschwistern oder Nachbarskindern zu teilen. Und jetzt, als Erwachsener, gibt es noch immer viele Möglichkeiten, diesen Gedanken weiterzuführen. Man kann so einiges teilen – oder sharen, wie der Begriff mittlerweile aus dem Englischen übernommen wurde. Wir haben mal einige der Möglichkeiten, etwas zu sharen, unter die Lupe genommen:

Foodsharing

Ihr habt Essen übrig und wollt es nicht schlecht werden lassen? Genau darum geht es beim Foodsharing. Sobald ihr Lebensmittel nicht mehr haben wollt, könnt ihr sie mit anderen teilen, die darauf angewiesen sind. Das Coole dabei: Auch Unternehmen nehmen an dieser Art des Sharings teil und helfen so Bedürftigen. An bestimmten Orten stehen dann Regale oder Kühlschränke, die mit Lebensmitteln befüllt werden können. So tut man etwas Gutes für die Menschen und gleichzeitig für die Umwelt – denn auch der entstandene Müll durch noch essbare Lebensmittel wird reduziert. Mehr Informationen sowie ein Erklärvideo findet ihr unter https://foodsharing.de/.

Carsharing

Ihr braucht ein Auto und habt keins? Ihr habt ein Auto und braucht es gerade nicht? Genau das sind die Kerngedanken des Carsharings. Person A teilt sein Auto mit Person B, die dieses braucht, weil sie zum Beispiel einen größeren Einkauf machen oder Freunde etwas weiter weg besuchen möchte. Person A bekommt ein kleines Entgelt für das Teilen des Autos, Person B hingegen profitiert, weil sie sich kein eigenes Auto kaufen muss. Und auch an anderen Stellen wird profitiert: Durch das Sharen von Autos werden weniger Autos benötigt und hergestellt. Neben Privatpersonen gibt es auch noch Unternehmen wie book-n-drive, SIXT oder Hertz, welche Autos vermieten. Hat man kein Auto, leiht oder mietet man sich einfach eins.

Airbnb & Couchsurfing

Was mit dem Auto geht, geht auch mit der Wohnung. Ein gutes Beispiel dafür sind Airbnb und Couchsurfing. Bei Airbnb geht es primär darum, seine Wohnung mit anderen zu teilen – dabei ist es ganz unterschiedlich, ob man die komplette Wohnung vermietet, während man selbst nicht zu Hause ist oder nur ein Zimmer in der Wohnung vermietet, um nebenbei etwas Geld zu verdienen. So kann es auch sein, dass man für ein paar Wochen im Jahr nette Leute bei sich zu Hause aufnehmen kann und sich Bad, Küche und Wohnzimmer teilt – natürlich nur, sofern der Platz für weitere Personen gegeben ist. Dies ist für Reisende eine billige Alternative zum Hotel, Hostel oder zu einer Ferienwohnung. Genauso ist es beim Couchsurfing: Wie es im Namen schon erkennbar ist, geht es darum, bei anderen auf der Couch zu schlafen – und das in vielen Fällen für lau. Da man quasi bei Fremden im Wohnzimmer übernachtet, hat man engeren Kontakt zu diesen und lernt vor allem in anderen Ländern mehr über die Kultur.

Wissen teilen

Man kann auch nicht-materielle Dinge mit anderen teilen. Dabei geht es meistens um Wissen oder Fähigkeiten. Vor allem im Internet wird man schnell fündig, wenn man Hilfe bei etwas braucht. Von Tutorials bis zu How-Tos ist dabei alles vertreten. Ihr wollt Gitarre spielen lernen? Ab ins Netz: Auf einer Webseite kann man sich zunächst die ersten Grundkenntnisse aneignen und später dann über Videos lernen und üben. Genauso gibt’s immer irgendwo Hilfe, wenn man die Mutter zu Hause mal nicht erreicht und sich woanders erkundigen muss, bei wie viel Grad man sein Hemd nun waschen muss. All diese Menschen teilen ihr Wissen mit uns und genauso könnt ihr auch andere an eurem Wissen teilhaben lassen.

Was kann man sonst noch so sharen?

Es wäre übertrieben zu sagen, man könnte alles sharen – aber da geht auf jeden Fall noch einiges: Ein beliebtes Beispiel ist die Bohrmaschine. Nicht jeder hat das Geld, sich dieses Handwerkergerät zu leisten, aber meistens sind es ja auch nur ein paar Löcher in der Wand, die man benötigt. Warum also nicht seine Bohrmaschine für ein paar Euro oder gar umsonst an den Nachbarn verleihen? Genauso gibt es Menschen, die auch gerne mal ihren großen Topf hergeben, wenn sie dadurch anderen helfen können. Überlegt einfach mal für euch selbst, was ihr ständig zu Hause rumliegen habt und bei welchen Dingen es kein Problem für euch wäre, wenn sie kurzzeitig mal von anderen benutzt werden. Sei es die Fahrradpumpe oder ein Waffeleisen – euch fällt bestimmt etwas ein.

Und wir so?

Bei flinc ist es nicht ganz so wie beim Carsharing: Das Auto bleibt in eurem Besitz, dafür teilt ihr die freien Sitzplätze mit anderen. So sind weniger Autos auf der Straße, es gibt weniger Stau und man lernt neue Leute kennen – nur Positives also!

Autor: Franziska Schneider
Studiert Onlinekommunikation, textet für flinc und ist viel im Web unterwegs :)