Mit Apps zum Umweltschützer

Smartphones sind inzwischen zu unseren alltäglichen Begleitern geworden – sie unterstützen uns bei der Kommunikation, auf der Suche nach dem richtigen Weg und sind durch die zahlreichen Apps zu kleinen Alleskönnern geworden. Wir haben einige nachhaltige Apps rausgesucht, die euch sogar beim Umweltschutz weiterhelfen. – Elisabeth

Apps Umwelt

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger …

… haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Durst. Wisst ihr, worauf man beim nachhaltigen Einkauf achten sollte? Besonders viele Informationen und Lesestoff bietet der „Nachhaltige Warenkorb“, den es sowohl für iOS– als auch für Android-Nutzer gibt. Der „Nachhaltige Warenkorb“ liefert Faustregeln und Antworten auf Fragen wie die nach dem ökologisch besten Obst und dem umweltfreundlichsten Waschmittel. Außerdem beinhaltet die App auch die Erklärung der wichtigsten Siegel und ist durch seine Strukturierung in verschiedenen Kategorien, wie beispielsweise Essen & Trinken, Reisen & Mobilität und Mode & Kosmetik, sehr ausführlich und übersichtlich.

Kleider machen Leute …

… trotzdem muss es ja nicht immer etwas Neues sein. Zweimal getragen und schon landen einige Teile für Ewigkeiten im Schrank, denn man hat sich schon wieder ein neues Shirt gekauft. Doch die alten Klamotten müssen nicht einstauben – man kann nicht nur Geld mit seinen getragenen Kleidungsstücken verdienen, sondern auch noch anderen eine Freude machen. Möglich macht das zum Beispiel die App „Kleiderkreisel“.

„Kleiderkreisel“ bietet die Möglichkeit, gebrauchte Klamotten, Schuhe, Kosmetik und Accessoires an andere Mitglieder zu verkaufen – oder noch besser, sie gegen deren angebotene Teile einzutauschen. Ziel ist es, die Stücke so lange wie möglich im Umlauf und damit am Leben zu halten. Gekreiselt werden kann auf iOS und Android.

Um zu sehen, welche Kleidungsstücke wie fair produziert wurden, eignet sich die App „Fair Fashion?“. Auch diese App gibt’s für iOS und Adroid. Über 140 Modelabels wurden für diese App befragt, um Fragen rund um Existenzlöhne und soziale Verantwortung zu beantworten.

Apps on tour

Auch wenn ihr täglich unterwegs seid, habt ihr die Möglichkeit, die Umwelt zu schützen – euer Smartphone kann euch auch hierbei helfen. Mobilität ist ein wichtiger Punkt, wenn es um Nachhaltigkeit geht, denn jeder legt täglich einige Kilometer zurück – mehr oder weniger ökologisch. Vor allem in der Stadt gibt es dabei auch die Möglichkeit, schnell mit dem Rad von A nach B zu kommen.

Die App der Deutschen Bahn – „Call-a-bike“ – ermöglicht auch Nicht-Fahrradbesitzern eine flexible Mobilität auf zwei Rädern. Einfach anmelden, freies Leihfarrad in der Nähe finden, mit Code entsperren und losradeln. Die App ist für iOS und Android erhätlich und man kann die erste halbe Stunde das Fahrrad kostenlos nutzen – so kommt jeder flexibel ans Ziel.

Manchmal muss es eben doch das Auto sein – auf dem Weg zur Uni, zur Arbeit oder zum Sport – und hier kommen wir ins Spiel. Denn auch Mobilität mit dem Auto kann noch um einiges umweltbewusster sein: Auch unterwegs könnt auf die flinc App für iOS oder Android zugreifen und eure nächste Fahrt planen. Ihr stellt einfach euer Angebot oder eure Suche nach einer Mitfahrgelegenheit mit wenigen Klicks ein und wir suchen passende Fahrer oder Mitfahrer für euch.

Gut zu wissen

Doch wie nachhaltig ist euer bisheriger Lebenstil überhaupt? Welche Angewohnheiten beeinflussen euren ökologischen Fußabdruck? Beim Herausfinden hilft euch die App „Oroeco“, die ebenfalls für iOS und Android erhältlich ist. Die App zeigt euch nicht nur auf, wie sich euer Verhalten auf die Umwelt auswirkt, sondern gibt auch Tipps, was ihr verbessern könnt. Außerdem habt ihr die Mögichkeit, euch mit euren Freunden zu verknüpfen und so zum Klima-Champion zu werden.

Auch die App „EnergieCheck“ gibt es für iOS und Android. Dort könnt ihr beispielsweise eure Zählerstände für Strom, Wasser und Heizung eingeben und die App visualisiert eure Daten. So habt ihr euren Verbrauch stets im Blick und bekommt zusätzlich noch viele nützliche Energiespartipps mit an die Hand.

Jetzt seid ihr dran!

An eurem Verhalten können die Apps allerdings nichts ändern, denn es liegt ganz allein an euch, ob ihr in Zukunft mehr auf euren ökologischen Fußabdruck achten wollt. Die App „EcoChallenge“ möchte euch allerdings motivieren, etwas zu ändern. In verschiedenen Challenges werden iOS-Nutzer herausgefordert – das macht nicht nur Spaß, sondern regt auch zum Nachdenken an. Zu den Aufgaben gehören zum Beispiel das Kochen eines Abendessens nur aus regionalen Zutaten oder der Verzicht auf Plastiktüten. Zudem liefert die App spannende Infografiken und ruft den Umweltschutz immer wieder ins Gedächtnis.

Nutzt ihr bereits eine der Apps? Oder vielleicht sogar eine andere? Wir wünschen euch auf jeden Fall viel Spaß beim Ausprobieren und Umwelt Schützen! 🙂

Autor: Elisabeth Riehle
Ich bin 21 Jahre alt und studiere Onlinekommunikation in Darmstadt. Bei flinc bin ich Werkstudentin im Bereich Content Marketing.