Für ein gesundes Pendeln: Das könnt ihr tun

 

Morgens eine Stunde zur Arbeit und abends wieder zurück: Pendeln kann nervig sein – und negative Auswirkungen auf die eigene Gesundheit haben. – Franzi

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Schnupfen und Halsschmerzen vom Pendeln? Na ja, so haben wir das nun auch wieder nicht gemeint. Pendeln kratzt an eurer Gesundheit, aber auf eine andere Weise: Rückenprobleme vom langen Sitzen und wohl auch etwas auf die mentale Art und Weise. Gleiche Abläufe, kaum Bewegung – man sitzt fast starr im Auto oder in der Bahn und langweilt sich, obwohl man in dieser Zeit so viel Schöneres machen könnte. Irgendwie unbefriedigend, oder? Studien zufolge leiden Pendler vermehrt unter Stress und zu hohem Blutdruck. Laut Ökonom Bruno Frey müssten Menschen, die eine Stunde zur Arbeit benötigen, 40 Prozent mehr verdienen, um genauso glücklich zu sein wie jemand, der seinen Job direkt um die Ecke hat.

Allerdings hat man oft nicht die Möglichkeit, dies zu umgehen. Sei es, weil die Familie an einem anderen Ort bereits ihr Lager aufgeschlagen hat oder doch, weil die Miete in der Nähe des Arbeitsplatzes kaum bezahlbar ist. In Deutschland pendeln täglich 30 Millionen Berufstätige – 1,5 Millionen davon legen dabei insgesamt einen Weg von mehr als 100 Kilometer zurück. Was also tun, damit das Pendeln angenehmer wird?

  • Mehr Zeit, weniger Stress
    Kommt man ein paar Minuten zu spät bei der Arbeit an, fühlt man sich unter Druck gesetzt und gestresst – womöglich noch gestresster als man sowieso schon ist. Unser Tipp für euch: Geht zehn Minuten früher ins Bett, steht zehn Minuten früher auf, fahrt zehn Minuten früher von Zuhause weg und kommt stressfrei auf der Arbeit an.
  • Die Zeit im Auto sinnvoll nutzen
    Natürlich fragt ihr euch jetzt, was man schon Sinnvolles machen kann, wenn man hinter dem Steuer sitzt – viel nicht, so viel ist klar. Ein Buch zu lesen, könnt ihr vergessen, es sei denn, ihr seid Mitfahrer. Aber wie wäre es mit einem Hörbuch oder ein paar interessanten Podcasts?
  • “Ich hab’ Rücken!”
    Wahre Wunder wirken schonende Polster und Sitzauflagen. Da gerade viel und langes Autofahren zu Rückenproblemen führen kann und somit ein Killer-Grund für Pendler ist, könnt ihr in solchen Fällen auf orthopädische Sitzkissen zurückgreifen. Diese sorgen für ein aufrechtes Sitzen und beugen den nervigen Rückenschmerzen vor.
  • Rush Hour meiden
    Wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr zeitlich so losfahren, dass ihr nicht in unnötige Staus und den nervenaufreibenden Berufsverkehr rutscht. Denn was ist schlimmer als 40 Minuten Weg zur Arbeit? Genau – 20 Minuten mehr.
  • Pendelt gemeinsam, statt einsam!
    Bildet Fahrgemeinschaften, nehmt andere mit oder fahrt selbst bei anderen mit. Eine weitere Person im Auto kann viele Gesprächsthemen beitragen und so eine euch lang vorkommende Fahrt rasant verkürzen. Probiert es doch einfach mal mit flinc.de aus 😉

Wir können euch zwar nicht das tägliche Pendeln abnehmen, aber versüßen könnt ihr es euch mit flinc allemal. Wenn ihr gemeinsam fahrt, sind weniger Autos auf den Straßen unterwegs, der Berufsverkehr wird geringer und ihr habt die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Und wenn ihr dann in der vollen Stadt einen freien Parkplatz sucht, findet ihr auch viel schneller einen. Das klingt alles vielversprechend, oder? Und das Schöne dabei: Es ist ganz einfach umzusetzen! 😉

 

Autor: Franziska Schneider
Studiert Onlinekommunikation, textet für flinc und ist viel im Web unterwegs :)