flinc stories: Matthias knackt die 100er-Marke

Matthias (36) ist selbstständig und ist Technischer Direktor des Software-Unternehmens native:media in Rödermark. Seit gut vier Jahren ist er schon aktiver flincer. Welche Momente er seitdem erlebt hat, erzählt er uns in seiner flinc Story. – Tuan

flinc stories: Matthias knackt die 100er-Marke

Angefangen hat Matthias’ Fahrgemeinschafts-Karriere, nachdem seine Freundin einen Bericht über flinc bei der Wissenschaftssendung Galileo gesehen hatte und ihm beim Abendessen direkt davon erzählte.

„Da ich sowieso viel mit dem Auto unterwegs bin, dachte ich mir: Ich probier’s einfach mal aus! Ehrlich gesagt, machte ich mir auf meiner täglichen Strecke von Darmstadt nach Rödermark kaum Hoffnungen, einen passenden Mitfahrer zu finden. Umso erfreuter war ich, dass es auf Anhieb geklappt hat!”

Wie der Zufall es so wollte, war Benjamin (Mitgründer von flinc) sein erster Mitfahrer von Dieburg nach Darmstadt. Stau war für beide auch kein Problem, da sie das Glück hatten, immer antizyklisch unterwegs zu sein. Aus einer einfachen Fahrt entwickelte sich im Laufe der Zeit eine feste Fahrgemeinschaft und später sogar eine Freundschaft.

„Zu Beginn ging es mir weniger um den sozialen und ökonomischen Aspekt, sondern eher um den ökologischen. Ich hatte immer drei freie Plätze im Auto und fand es schade, diese nicht voll auszuschöpfen. Dass ich mit einer Fahrgemeinschaft Geld spare und dabei noch nette Menschen wie Benni kennengelernt habe, war einfach ein schöner Nebeneffekt. Ich hatte sogar mal über die Anschaffung eines Rollers nachgedacht, um auf die Fahrt mit dem Auto zu verzichten, aber mit dem Auto bin ich am Ende doch flexibler und bequemer unterwegs.”

Beruflich ist Matthias in der IT-Branche tätig, wo er sehr dynamisch ohne feste Zeiten arbeitet – mal früher, mal später. Da flinc genauso dynamisch funktioniert, hat er besonders unter der Woche oder in Regionen mit schlechteren Verkehrsanbindungen immer wieder spontan Mitfahrer gefunden.

„Als ich im Rahmen einer Chor-Probe bis etwa 22/23 Uhr unterwegs war, habe ich spaßeshalber eine Fahrt von Sprendlingen nach Darmstadt angelegt – und ich hatte sofort Glück! Ein Mitfahrer saß gerade in der S-Bahn von Frankfurt in Richtung Darmstadt. Wir haben  ein paar Zeilen hin- und hergeschrieben und uns dann direkt in Neu-Isenburg getroffen. Er hätte natürlich auch in der S-Bahn sitzenbleiben können, aber da wir fast den identischen Heimweg hatten, war der kleine Umweg für mich kein Problem. Ich hab ihn natürlich direkt vor seiner Haustür abgesetzt, war ja auch schon spät und wir haben uns super verstanden. Das war wohl einer meiner schönsten flinc-Momente!”

Als Matthias’ Auto für ein paar Tage in die Werkstatt musste, war für ihn direkt klar: Ich setze auf flinc. Was er als Fahrer schon etliche Male erfolgreich ausprobiert hatte, wollte er nun auch als Mitfahrer testen.

„Klar, macht man sich vor der ersten Mitfahrt bei einem Fremden immer ein paar kleine Gedanken, aber positive Bewertungen und ein freundliches Profilbild erleichtern den Einstieg enorm. Da der Nahverkehr nach Rödermark leider noch nicht so gut ausgebaut ist, war ich gezwungenermaßen auf eine Mitfahrt angewiesen, um die lange Fahrtzeit für eine einfache Strecke von 1 Stunde und 40 Minuten und das viele Umsteigen zu umgehen. Zum Glück bin ich an diesen Tagen komfortabel und schnell von meiner Wohnung zum Job gekommen.”

Mittlerweile ist Matthias schon über 100-mal erfolgreich geflinct – sowohl auf kurzen Strecken in der Stadt als auch auf Teilstrecken in ländlichen Regionen – als Fahrer und Mitfahrer.

„Ich denke, flinc kann bei spontanen Fahrten in der Stadt gut funktionieren, aber vor allem in ländlichen Regionen, wo der Nahverkehr infrastrukturell nicht ganz optimal ausgebaut ist. Ich spreche aus eigenen Erfahrungen: Meine Eltern leben im Sauerland und dort wird es immer schwieriger mit der Mobilität, je weiter man in die ländlichen Regionen vordringt. An dieser Stelle finde ich die Teilstreckenvermittlung von flinc sehr gut. Es muss ja nicht immer die gesamte Strecke gemeinsam gefahren werden, sondern oftmals reicht es, wenn man jemanden nur für einen bestimmten Abschnitt mitnimmt – die Mitfahrgelegenheit eignet sich ideal als Ergänzung zum ÖPNV.”

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Autor: Tuan Lai
Hallo, Tuan hier. Ich studiere Onlinekommunikation in Darmstadt. Bei flinc bin ich Werkstudent im Bereich Content Marketing & Customer Support.