flinc Social Media Guidelines

Wir haben uns die „Blogging Guidelines“ von Daimler (PDF) angeschaut, die Punkte, die uns wichtig waren, übernommen und unsere eigenen Punkte hinzugefügt. Das Ergebnis sind die folgenden 22 Guidelines!

  1. Wenn ich im Internet über flinc spreche, spreche ich von mir und in meinem eigenen Namen.
  2. Ich vermeide jede „wir“-Formulierung und schreibe „ich“, wenn ich eine Meinung vertrete. Meinungen sind ausdrücklich erwünscht.
  3. Ich denke nach, bevor ich etwas schreibe. Ich bedenke mögliche Folgen und handele so, dass ich es mit reinem Gewissen vertreten kann.
  4. Ich schreibe nichts, was ich nicht auch Außenstehenden sagen dürfte und würde, denn ich verrate keine Betriebsgeheimnisse und halte mich an die entsprechenden Passagen meines Arbeitsvertrags.
  5. Ich kommuniziere keine Daten, die ich nicht halten kann. Beispiel: „Wir werden in den nächsten Tagen online gehen“ ist besser als „Wir werden morgen online gehen“.
  6. Ich beleidige niemanden und argumentiere sachlich.
  7. Ich schreibe nicht negativ über Wettbewerber oder deren Produkte.
  8. Wenn ich mir unsicher bin, wie ich Beiträge oder Kommentare formulieren soll, frage ich einen Kollegen oder lasse es vor Veröffentlichung gegenlesen.
  9. Ich halte mich an die Gesetze – insbesondere verwende ich kein urheberrechtlich geschütztes Material.
  10. Ich schreibe nur Dinge, die wahr sind!
  11. Mehr Mensch – weniger Corporate: Ich bin ich selbst, spreche subjektiv und verbindlich, wie ich es auch meinen Freunden erzählen würde. Ich vermeide Fach- und Firmensprache.
  12. Echte Einblicke – keine Key Messages: Keiner will in einem Blog Pressemitteilungen oder Marketingtexte lesen.
  13. Bescheiden bleiben: Auch in Blogs, Facebook und Twitter sind Angeber nicht gern gesehen. Bescheidenheit ist sympathisch, wenn sie mit Selbstbewusstsein einhergeht. Zu Schwächen oder Fehlern zu stehen, wenn einer mich darauf aufmerksam macht, auch.
  14. Dialog, Dialog, Dialog: Bloggen, twittern, facebooken heißt Dialog mit den Lesern. Kommentare können sowohl nett, als auch rüde ausfallen – aber sie sind immer erwünscht. Ich ermuntere meine Leser auch zu Kommentaren.
  15. Beim Kommentieren immer Ruhe bewahren. Nicht im Affekt antworten!
  16. Beobachten – vielleicht verteidigt mich ein anderer Leser, das ist ideal.
  17. Wenn einer pöbelt um des Pöbelns willen, reagiere ich nicht. „Don’t feed the Trolls“. Entsprechende Kommentare werde ich aber auch nicht löschen, außer sie verstoßen gegen die guten Sitten oder Gesetze.
  18. Bei inhaltlicher und höflicher Kritik nehme ich das Feedback ernst – auch wenn die Kritik zu einem Thema kommt, das nicht im eigentlichen Eintrag behandelt wurde. Wenn ich antworte, so tue ich das spätestens am Vormittag des folgenden Arbeitstages.
  19. Ich antworte immer, wenn ein Kommentar mir zeigt, dass der Autor es ernst meint – ob er mit mir diskutieren will, eine Anregung hat oder eines unserer Produkte oder unseren Service kritisiert. Mindestens ein „Ich habe es gelesen und kümmere mich“ ist notwendig.
  20. Bei Unsicherheit gilt das „Vier-Augen-Prinzip“.
  21. Kein Blabla. Ich versuche, möglichst konkret und authentisch zu sein, so dass der Empfänger sich ernstgenommen fühlt und nicht hingehalten oder beschwichtigt.
  22. Ich habe Spaß und benutze soziale Netzwerke und Dienste gerne.

Autor: Philipp Hormel
Er sieht die Dinge gerne durch die Nutzerbrille.

8 Kommentare

  1. Pingback: Leitfaden zur Präsentation in sozialen Netzwerken | morpheus Blog
  2. Pingback: 1. Social Media Night Karlsruhe | unparteiisch.com
  3. Schicke Guideline. Rechtschreibfehler:
    Kein Blabla. Ich versuche, möglichst konkret und authentisch zu sein, so dass der Empfänger sich ernstgenommen füht und nicht hingehalten oder beschwichtigt.

    fühlt hat noch ein l verdient.

    Beste Grüße

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