Effizient mobil mit betrieblichen Fahrgemeinschaften: flinc im Einsatz

Weniger Stau und weniger CO2-Emissionen. Zufriedene und entspannte Mitarbeiter. Sinkender Krankenstand und eine geringere Unfallquote. Eine effizientere Nutzung des eigenen Fuhrparks und geringere Flächen für Parkplätze. Sinkende Ausgaben bei gleichzeitiger Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.

Was diese Punkte gemeinsam haben? Sie alle sind die positiven Ergebnisse von betrieblichem Mobilitätsmanagement (BMM*), das immer mehr Unternehmen als wichtiges Thema erkannt haben. Neben bewährten Maßnahmen wie Jobtickets oder der Förderung von Fahrrädern sind es nach wie vor besonders die PKW-Fahrgemeinschaften, von denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren. Mit unserem Mitfahrnetzwerk steht Unternehmen ein maßgeschneidertes Tool zur einfachen Vermittlung zwischen Fahrern und Mitfahrern zur Verfügung.

Wie unterschiedlich die Einsatzszenarien für betriebliches Mobilitätsmanagement aussehen können und wie flexibel flinc eingesetzt werden kann, zeigen die folgenden Beispiele von Vaude, Marc O‘Polo und Procter & Gamble.

 Ein klares Ziel – flinc im Einsatz bei Vaude

bannerDer Outdoorausrüster Vaude aus dem schwäbischen Obereisenbach hat ein klares Ziel vor Augen: Bis 2015 möchte das Familienunternehmen mit rund 500 Mitarbeitern das nachhaltigste Outdoorunternehmen Europas werden. Bislang verursachen Geschäftsreisen und der Pendelverkehr mit rund 43 Prozent einen Großteil der Emissionen. Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von Vaude, und Hilke Patzwall, CSR-Beauftragte, haben daher ein umfangreiches Mobilitätskonzept erarbeitet: Neben einem Radförderprogramm und einem eigenen E-Bike-Leihpool setzt das Unternehmen auch auf flinc.

patzwall_Hilke_130-185 „Fahrgemeinschaften haben das größte Potential für CO2-Einsparungen, deshalb haben wir einen eigenen Vaude-Unternehmensbereich auf flinc und empfehlen unseren Mitarbeitern, den Weg zur Arbeit, aber auch die Teilnahme an unseren Vaude-Events mit flinc zu organisieren“, so Hilke Patzwall, CSR-Beauftragte von Vaude.
Antje_Dewitz_130_185Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von Vaude ergänzt: „Mit flinc gelingt es uns, die Mobilitätskosten sowie den CO2-Ausstoß zu senken. Das bringt uns unserem Ziel eines umweltverträglichen Corporate Carbon Footprint ein gutes Stück näher.“

Jenseits des ÖPNV – flinc bei Marc O‘Polo

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Marc O‘Polo setzt seit Ende 2012 auf flinc. Der Firmensitz des internationalen Modeunternehmens liegt im beschaulichen Stephanskirchen, einer knapp 10.000 Einwohner großen Gemeinde 70 Kilometer entfernt von München. Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist denkbar ungünstig. Die Mehrzahl der rund 600 Mitarbeiter kam deswegen bisher mit dem eigenen Auto, häufig parkten bis zu 500 Autos auf dem Firmenparkplatz.

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„Das ist ein erheblicher Nachteil für die Umwelt und das Verkehrsaufkommen; es ist weder modern, noch im Sinne des Nachhaltigkeitsbestrebens des Unternehmens“, so Jürgen Hahn, Vorstand für Finanzen, Controlling, Personal und IT bei Marc O‘Polo. 

Nach sechs Monaten nutzten bereits etwa 25 Prozent der Belegschaft flinc. Mittlerweile wurden knapp 10.000 Fahrten und Mitfahrten generiert, 95 Prozent der Mitarbeiter, die eine Fahrt oder Mitfahrt angelegt haben, erhalten von flinc passende Fahrer- bzw. Mitfahrervorschläge. Insgesamt wurden so bereits mehr als neun Tonnen CO2 eingespart.

Neuer Standort – flinc bei Procter & Gamble

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Procter & Gamble setzt aus anderen Gründen auf flinc: Das Unternehmen verlagert bis Ende 2014 den auf Haarkosmetik spezialisierten Standort Darmstadt. Die rund 1.000 Mitarbeiter werden zukünftig an den jeweils rund 40 Kilometer entfernten Standorten Schwalbach, Kronberg und Frankfurt arbeiten. Sabrina Fendrich, Projektverantwortliche bei P&G:

Sabrina_Fendrich_130_185„Bedingt durch den Umzug möchten wir unseren Mitarbeitern neben den bestehenden Unterstützungsleistungen eine zusätzliche Möglichkeit an die Hand geben, unkompliziert an den neuen Arbeitsplatz zu gelangen.Wir hatten ganz konkrete Anforderungen an die einzusetzende Lösung – als internationales Unternehmen haben wir beispielsweise hohe Ansprüche in Sachen Datenschutz.

Ebenso wichtig war es, dass das neue Tool auf Englisch verfügbar ist und es einen eigenen Unternehmensbereich gibt, in dem sich Kollegen selbstständig untereinander oder auf Wunsch mit dem gesamten flinc-Netzwerk verbinden können. „flinc war der einzige Anbieter, der all unsere Anforderungen erfüllen konnte“, so Fendrich weiter. Zusätzlich punktete flinc durch die automatische Vermittlung von Teilstrecken, um das volle Potential an gemeinsamen Fahrten auszuschöpfen.

Die flinc-Unternehmenslösung auf einen Blick

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„Bereits lange vor der offiziellen Einführung unserer Unternehmenslösung kamen die Verantwortlichen aus den HR- und CSR-Abteilungen direkt auf uns zu und zeigten großes Interesse an flinc. Dank der frühen und engen Zusammenarbeit mit großen Unternehmen wissen wir um die hohen Anforderungen von Konzernen in Sachen Datenschutz und Privatsphäre und konnten daher unsere Lösung gezielt darauf ausrichten“,

so Benjamin Kirschner, einer unserer Gründer von flinc.

Während herkömmliche Mitfahrzentralen immer noch wie schwarze Bretter funktionieren, bringt flinc Fahrer und Mitfahrer automatisch zusammen, sowohl bei spontanen als auch bei lange im Voraus geplanten Fahrten. Die Einbindung von flinc ist problemlos und schnell, sie benötigt keine Eingriffe in die unternehmenseigene IT. Benjamin sieht zwei wesentliche Vorteile für Fahrgemeinschaften:

„Am wichtigsten ist den Unternehmen, dass die Mitarbeiter gemeinsam unterwegs sind. Das verbessert die Kommunikation, besonders wenn Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen den gleichen Arbeitsweg haben und eine Fahrgemeinschaft bilden. Erst an zweiter Stelle kommen in den Unternehmen die finanziellen Vorteile.“

Mit Echtzeit-Vermittlung via PC und Smartphone, GPS-Ortung und der automatischen Vermittlung bietet unsere Lösung den Unternehmen eine dynamische Plattform, um Mitarbeiter zu gemeinsamen Fahrten zu motivieren. Damit funktionieren Fahrgemeinschaften auch bei flexiblen Arbeitszeiten und bei kurzfristig geplanten Fahrten zwischen Unternehmensstandorten.

Auf der unternehmenseigenen flinc-Seite stehen zahlreiche Funktionen zur Verfügung, darunter tagesaktuelle Statistiken über zurückgelegte Kilometer sowie Informationen über die eingesparte Menge CO2, um den Erfolg zu dokumentieren.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter http://flinc.org/corporate_study, alle Informationen zur flinc-Mobilitätslösung in Unternehmen finden Sie unter https://flinc.org/corporate.

 



* Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) definiert den Begriff „Mobilitätsmanagement“ wie folgt:

„Mobilitätsmanagement ist ein Ansatz zur Beeinflussung der Verkehrsnachfrage mit dem Ziel, den Personenverkehr effizienter, umwelt- und sozialverträglicher und damit nachhaltiger zu gestalten. Mobilitätsmanagement bietet den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern durch ‚weiche’ Maßnahmen aus den Bereichen Information, Kommunikation, Motivation, Koordination und Service Optionen, ihr Mobilitätsverhalten und ihre Einstellungen zur Mobilität zu verändern. Dabei übernehmen Akteure, wie z.B. Betriebe, Verantwortung für den von ihnen verursachten Verkehr und kooperieren mit Kommunen, Verkehrsbetrieben und –anbietern.”

Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung GmbH,

http://www.mobilitaetsmanagement.nrw.de/cms1/download/mm_stadtplanung_abschlussbericht.pdf, Dortmund

 

Autor: Laura Deja