Zukunftsorientierte Unternehmen benötigen gesunde Mitarbeiter, die nicht nur leistungsfähig und motiviert sind, sondern es auch bleiben. Dabei besitzt der Weg zur Arbeit einen immer höheren Stellenwert. Staus, wie zum Beispiel vor dem Hamburger Elbtunnel in Richtung Süden, verschärfen den Stress auf dem Arbeitsweg. Über 300 000 Menschen pendeln täglich nach Hamburg.
Um herauszufinden, wie belastend der tägliche Weg zur Arbeit ist, was man ändern kann und worin die Vorteile einer Fahrgemeinschaft liegen, haben wir ein Interview mit Danny Verdam geführt. Er ist Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement und betreut unter anderem Firmen wie Procter & Gamble, ADAC und Life Technology.
Frage: Danny, du beschäftigst dich schon länger mit den gesundheitlichen Problemen, die durch den täglichen Pendelweg entstehen. Macht Pendeln wirklich krank und welche Auswirkungen hat das Pendeln auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber?
Der britische Forscher Dr. David Lewis hat in einer Studie für den Computerhersteller HP bereits 2004 herausgefunden, dass Pendler einen höheren Stress-Level haben als Kampfpiloten im Einsatz. Da ist nicht verwunderlich, dass Pendler ein um 20 Prozent höheres Risiko haben, an psychischen Leiden zu erkranken.







